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3 Tipps für einen längeren Drive

Vor allem im Amateurbereich geht es oft darum, wer den Ball weiter schlägt. Man erkennt den Willen eines jeden Golfers, den Ball weit schlagen zu wollen, aber irgendwie kommt davon nichts am Ball an. Doch warum ist das so? Die biomechanischen Gesetzmäßigkeiten und Parameter werden nicht eingehalten. Mehr draufhauen ist nicht gleichzusetzen mit weiter schlagen. Um diese Parameter zu erfüllen, muss eine gewisse Körperlichkeit gegeben sein (Kraft+ Beweglichkeit). Meist reichen aber schon einfache Tipps, damit direkt eine höhere Schlägerkopfgeschwindigkeit erreicht werden kann. Will man aber wirklich 30-50 Meter herausholen, muss die körperliche Komponente verbessert werden.

Tipp 1: Lockere deinen Griff.

Die meisten Golfer verkrampfen im Handgelenk (und überstrecken den Ellenbogen), sobald sie weiter schlagen wollen. Doch genau dieser Fehler hindert dich daran, eine hohe Schlägerkopfgeschwindigkeit zu erreichen. Das Handgelenk sollte sich noch locker bewegen können. Du musst die Muskeln des Handgelenks im Schwung auf Vorspannung bringen (anbeugen) können, sodass sie kurz vor dem Treffpunkt bzw. beim Treffpunkt des Balles die nötige Kraftentfaltung (Streckung und Rotation) vollbringen können. Das funktioniert nicht, wenn zu fest gegriffen wird. Bewegungsspielraum im Handgelenk ist entscheidend für weite Schläge!

Tipp 2: Treffe den Ball in der Aufwärtsbewegung.

Viele Golfer schlagen ihren Driver bewegungstechnisch genauso wie ihre Eisen. Das nimmt Dir aber Einiges an Länge. Entscheidend ist hier die Ballposition. Die Balllage muss links sein und die rechte Schulter steht dementsprechend wesentlich tiefer in der Ansprechposition, als es beim Eisenschlag der Fall ist. Man trifft den Ball dadurch in der Aufwärtsbewegung und generiert viel weniger Backspin. Ergebnis: Die Flugkurve ist flacher, der Ball steigt nicht einfach nur hoch, sondern hat einen schönen Drall vorne. Ergebnis: Die generierte Kraft kommt auch am Ball an und man schlägt wesentlich weiter!

Tipp3: Wärme dich richtig auf.

Ein richtiges Aufwärmprogramm kann dir direkt mehr Schwunggeschwindigkeit generieren. Erwärmte Muskeln können bis zu 20 % schneller kontrahieren. Folglich kannst du deinen Schläger bis zu 5 mph schneller schwingen. Ein sinnvolles Aufwärmtraining sollte Beweglichkeitsübungen, sowie schnellkräftige Übungen enthalten. Es sollte nicht ermüdend sondern aktivierend durchgeführt werden. Je nach körperlicher Fitness brauchst du dementsprechend verschiedene Übungen. Es gibt nicht das eine perfekte Aufwärmprogramm, das für alle Golfer gut ist.

 

 

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